Wie Du Heilsteine richtig reinigst

Um hier einzusteigen ist es wichtig, zuerst einmal den Begriff Heilstein zu definieren.

Michael Gienger hat es auf den Punkt gebracht:

„Heilsteine sind Steine – Gesteine, Mineralien oder Edelsteine -, deren Wirkung auf den menschlichen Organismus, auf Seele, Verstand und Geist so weit erforscht und durch wiederholte Erfahrungen bestätigt ist, daß sie gezielt zu medizinischen oder therapeutischen Zwecken verwendet werden können.“

Ein Zitat aus dem Buch „Lexikon der Heilsteine“ von Michael Gienger

Diese Definition schließt „Einmalphänomene“ und unklare Überlieferungen ganz klar aus.

So viel zu den Begrifflichkeiten, damit jeder weiß, was genau gemeint ist.

Sprechen wir über die richtige Reinigung von Steinen.

Warum Steine gereinigt werden müssen

Wenn du Heilsteine kaufen gehst, kaufst du auch immer die Energie der Umgebung, in der dein Heilstein sich aufgehalten hat, mit dazu.

Steine, die zu Zwecken der Gesundheitsförderung benutzt werden, brauchen eine besondere Pflege und Reinigung, um ihre Qualität zu erhalten.

Durch das Benutzen eines Steines nimmt dieser zum einen Ladung, zum anderen Informationen des Trägers bzw. behandelten Klienten auf. Durch die Reinigung wird der Stein wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

Ohne Schwingung (Energie) gibt es keine Ladung und keine Information.

Ohne Energie von außen, zum Beispiel durch Anfassen oder der Arbeit mit Steinen, schwingt der Stein in seiner eigenen Kraft. Informationen trägt er aufgrund seiner Farbe, Struktur, Substanz und Entstehung in sich.

Ein Stein mit viel Energie, ohne Information, also ein neutraler Stein, ist der Bergkristall. Viel Information aber wenig Energie hat z.B. der Alexandrit in seinem ursprünglichen Zustand.

Reinigungsmethoden: Unterschiedliche Steine brauchen unterschiedliche Pflege

Reinigung unter fließendem Wasser

Statische Ladung ist Energie. Sie macht sich durch Hitze oder Wärme bemerkbar. Vielleicht hast du schon einmal einen Stein in der Hand gehalten und festgestellt, dass er warm wird oder in der Hand kribbelt. Ein Stein ist durch die Berührung mit unserer Hand bereits statisch aufgeladen.

Diese Ladung kannst du durch das Abspülen mit fließendem Wasser – vorzugsweise mit natürlichem Quellwasser erreichen.  Vorausgesetzt, du hast eine Quelle in der Nähe, was für die meisten Menschen wohl nicht zutrifft.

Oft werde ich gefragt, ob warmes oder kaltes Wasser benutzt werden soll. Dazu kann ich nur sagen – achte auf deine Finger und nutze eine Temperatur, die dir angenehm ist. Der Stein kennt auf jeden Fall hohe Temperaturen, schon durch seine Entstehung aus heißem Magma.

Bei der Reinigung unter Wasser kannst du im Moment der Reinigung eine „Reinigungsformel“ sprechen. Dabei bedankst du dich bei dem Stein für das, was er dir gegeben hat. Anschließend bittest Du ihn, wieder in seine ursprüngliche Kraft zu kommen. Das kann sich dann so anhören:
 
„Vielen Dank, für all das, was Du mir gegeben hast. Alles, was nicht zu Dir gehört, wird jetzt vom Wasser abgespült und transformiert, damit du zu deiner eigentlichen Kraft zurückkehren kannst.“

Vorsicht: Bei diesen Steinen ist Wasserreinigung nicht ratsam

Einige Steine können durch Wasser beschädigt werden! Z.B.: Pyrit, Hämatit, alle eisenhaltigen Steine. Ketten und Armbänder, die auf Faden aufgezogenen sind – hier kann der faden porös werden und reißen.

Auch wasserlösliche Steine wie Halit (Steinsalz) oder Alunit sollten nicht unter Wasser gereinigt werden. Dafür eignet sich eine Reinigung mit Rauch oder Klang besser.

Schwingungen neutralisieren: Nun hast du die Schwingung des Steines unter Wasser wieder in Ordnung gebracht.

Auf der Schwingung, die du dir wie eine Wellenlinie oder Sinuskurve vorstellen kannst, „reitet“ noch eine Information mit.

Die Information übernimmt der Stein oft von seinem Träger oder dem Klienten, der gerade eine Anwendung mit dem Stein erhalten hat.

Von dieser während der Anwendung aufgenommen Information soll der Stein ebenfalls gereinigt werden, damit er wieder benutzt werden kann.

Amethystdruse

Reinigung mit Amethyst Drusen

Das geht am leichtesten in einer Amethystdruse (großes Amethystgebilde mit Holhraum) oder mit einem Drusensegment (Teile einer Druse), auf das der Stein komplett draufpasst.

Amethyst-Drusensegmente haben kleine Kristallspitzen, die in alle Richtungen durch den zu reinigenden Stein gehen. Amethyst eignet sich gut zum Loslassen – Altes sterben lassen, zur Transformation.

Er ist gut dazu geeignet und braucht selbst nicht unter Wasser gereinigt werden. Amethystdrusen und Drusensegmente kannst du vorsichtig mit einem Pinsel abstauben. Wenn du ihnen etwas Gutes tun möchtest, stellst du sie bei Gewitter nach draußen in die aufgeladene Energie, die sich dann in der Luft befindet.

Warum die Reinigung mit Amethyst auch schnell gehen darf

Gegen die weit verbreitete Meinung, ich muss die Steine stundenlang auf dem Amethyst belassen, empfehle ich eine andere Variante, die ich lange in meiner Arbeit getestet habe:

Wenn du einen Stein nur kurz trägst oder benutzt, reicht es völlig, ihn für etwa 1 Stunde oder halt nach Deinem Bauchgefühl auf Amethyst zu legen.


Steine strahlen nachweislich ihre Schwingung in Lichtgeschwindigkeit aus, deshalb spürst du sie auch meistens sofort und nicht erst nach Stunden. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Wenn ich hier sage, Steine strahlen, ist damit die Ausstrahlung der Steine im hochfrequenten Bereich von geringer Intensität gemeint.

Der bekannte Baubiologe, Geomant und Radiästhet Prof. Dr. Eike Georg Hensch fasste dieses Phänomen auf dem Symposium der Edelstein-Heilkunde 1998 sehr schön mit den Worten zusammen: „Wir befinden uns hier im Schwach-Energie-Bereich, das ist jener Bereich, von dem die Esoteriker sagen: ‚Mensch, da ist ja eine mords Power hier!‘“

Man könnte auch sagen: Auch wenn die hochfrequente Strahlung der Steine nur von geringer Intensität ist, hat sie aufgrund ihres Gleichmaßes und ihrer Dauer eine sehr große Wirkung!

Wenn eine Schwingung sich also in Lichtgeschwindigkeit ändert, warum sollte der zu reinigende Stein dann viele Stunden benötigen, seine Schwingung wieder zu regenerieren?

Bei der Reinigungsmethode mit Wasser und Amethyst kannst du nichts falsch machen. Deshalb empfehle ich sie in den meisten Fällen.

Das Bad im Amethyst schadet den Steinen nicht. Du kannst auch Deinen Schmuck oder Ritualgegenstände energetisch darauf reinigen. Hier gibt es kein Maximum an Zeit, denn Amethystdrusen oder -segmente schädigen die auf ihnen liegenden Steine auch nach langer Zeit nicht.

Die von mir empfohlene Standardmethode: Wasser und Amethyst

Die Methode ist die einfachste, du benötigst lediglich Wasser und ein Amethystsegment, bzw. noch besser eine Druse.

Nun ist das vielleicht auch eine Kostenfrage, da Amethystdrusen viel Geld kosten, Segmente sind da schon eher erschwinglich.

Jedoch ist es auch eine Anschaffung fürs Leben, wenn Du Deine Steine viel benutzt und pflegen möchtest.

Amethyst besteht aus 4-wertigem Eisen. Die Eisenenergie geht über die Spitzen weg und reinigt auf diese Weise die aufliegenden Steine.

Wann Vorsicht bei der Reinigung mit Amethyst geboten ist

Eine Reinigung mit Wasser und Amethyst ist nicht immer ratsam

Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen:

Wenn ein Stein beispielsweise für schwere Krankheiten angewendet wird, empfehle ich zusätzlich zur Reinigung unter Wasser, diesen mit Steinsalz zu reinigen.

Reinigung mit Salz


Aber ACHTUNG: Salz wirkt wie ein energetischer Staubsauger. Der Stein sollte keinen direkten Kontakt zum Salz bekommt. In manchen Fällen kann die Oberfläche beschädigt werden.

 

Durchführung der Renigung mit Salz

Zur Salzreinigung nimmst Du eine Schale. Diese sollte aus Ton, Glas oder Porzellan – möglichst aus sehr hoch gebrannter Erde sein, damit von außen nichts an die Schale herankommt.

Die Schale befüllst Du mit Steinsalz, egal welcher Körnung. Auf dieses Salz stellst du ein kleines leeres Schälchen aus ähnlichem Material wie die große Schale. In dieses leere Schälchen legst du deinen Stein und belässt ihn für maximal 15-20 Minuten im „Salzbad“. Bitte stell einen Wecker, damit du ihn nicht darin vergisst.

Ich empfehle bergmännisch abgebautes Kristallsalz/Steinsalz zur Reinigung, da es aus dem vom Menschen noch unbelasteten Urmeer stammt. Natürlich solltest du auch hier auf den Herkunftsort achten!

Salinensalz ist nicht zu empfehlen, auch Jodsalz nicht, da dort keine Kristalle mehr enthalten sind und chemische Zusätze hinzugefügt werden.


Bitte auch kein Meersalz verwenden – es ist ja in aller Munde, wie und womit die Weltmeere zu kämpfen haben. Das ist jedoch  jedem selbst überlassen.

Mit einer Salzschale wie bei der Salzreinigung zuvor beschrieben, können ca. 3-6 Monate die Steine gereinigt werden, danach das Salz höchstens noch als Streusalz verwenden.

Salz saugt Informationen auf und behält sie. Es ist also nach dem Gebrauch als Steinreiniger auf keinen Fall mehr zum Verzehr geeignet.

Wie Du die maximale Reinigungsdauer bestimmst

Da die Salzreinigung sehr intensiv ist, kann diese Reinigungsart den Stein energetisch beschädigen. Wie oben beschrieben kannst du Dir einfach den Wecker stellen.

Wenn Du einen Tensor/Einhandrute besitzt, kannst du das auch damit testen. Du kannst einen Tensor (Einhandrute) absichtslos über die Salzschale mit dem Stein halten.

Ohne Absicht hat ein Tensor einen natürlichen Rechtsspin, er dreht sich also rechts herum. Bereits nach wenigen Minuten wirst du feststellen, dass sich der Spin verändert – er stoppt langsam und beginnt eine Linksdrehung. Spätestens jetzt solltest du den Stein aus dem Salzbad nehmen.

Reinigung von Informationen, die der Stein aufgenommen hat, können durch verschiedene Methoden „gereinigt“, bzw. gelöscht werden. Auch hier immer die „Reinigungsformel“ sprechen.  

Worauf Du bei der Salzreinigung unbedingt achten solltest

Steine sollten auf keinen Fall in Salzwasser gelegt werden. Das kann ihre Politur schädigen und sie werden stumpf. Direkter Salzkontakt kann energetische Qualität der Steine schädigen.

Als einzige Ausnahme gilt hier der Bernstein, der ist ja lange genug in Sonne und Salz geschwommen 😊. Für ihn sind Salz und Sonne die einzige Möglichkeit der Reinigung.

Schwefelhaltige Steine dürfen auf keinen Fall direkt auf Salz gelegt werden. Sie können chemische Verbindungen eingehen und giftige Dämpfe abgeben. Dazu zählt auf jeden Fall der Pyrit.

Salz hat von seiner Struktur her die höchste Organisationsform von Kristallen inne. Genau wie Diamanten. Du kannst für diese Art der Reinigung auch gut Diamanten nehmen – sie sind bestens dafür geeignet!


So ein- bis zweihundert Gramm würden reichen – es ist lediglich ein etwas kostspielige Angelegenheit.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden

Reinigung in Mutter Erde

Stein in Mutter Erde, also in Mutterboden für mehrere Tage bis Wochen eingraben. Diese Methode kann allerdings zu starken Schäden am vergrabenen Stein führen. Deswegen nur mit Einschränkungen zu empfehlen.

Der Boden kann evtl. zu sauer sein, was heute oft der Fall ist. Außerdem leben dort auch viele Tiere, die unter Umständen das Beutelchen mit den Steinen auch an einen anderen Ort transportieren könnten… Das Phänomen bei dieser Methode: Die Steine verschwinden manchmal.

Energetische, mentale Reinigung

Das ist zum Beispiel mit Reiki ebenfalls möglich. Dazu kannst Du dich in Gedanken unter einen Wasserfall stellen und um Reinigung bitten.

Reinigung mit Rauch

Ratsam sind auch Räuchermischungen z.B. aus weißem Salbei, Wacholder, Kampfer und mit Harzen wie Weihrauch oder Copal (junger, ca. 10.000 Jahre alter Bernstein)

Eine Mischung, die Kampfer enthält eignet sich gut für energetisch hartnäckige Verschmutzungen.

Beim Räuchern können Steine auch nicht beschädigt werden und es geht deutlich schneller als mit Amethyst – jedenfalls bei großen Mengen.

Einzeln bevorzuge auch ich Wasser und Amethyst.

Du kannst bei der Reinigung mit Rauch zwischen verschiedenen Dingen wählen:
-Ein Salbei Smudge (ein Kräuterbündel aus Salbei) ist dafür nützlich. Er wird entzündet und der Rauch mit einer Feder oder einem Federfächer über die Steine verteilt. Du kannst auch die Steine über den Rauch halten. Zu bedenken: Es können kleine Glutteile durch die Wohnung fliegen und Schaden verursachen, deshalb besser draußen benutzen.
-Räucherschale mit Kohle. Dauert oft länger, bis die Kohle durchgeglüht ist. Die meiste Kohle zum Räuchern ist mit Salpeter getränkt, was beim Räuchern nicht gut riecht und obendrein gesundheitsschädlich ist. Deshalb besser ohne Kohle räuchern oder salpeterfreie Kohle benutzen.
-Räuchern ohne Kohle. Dafür gibt es speziellen Räuchergefäße, in denen sich unten eine Kerze auf Quarzsand befindet. In bestimmtem Abstand ist ein Räuchersieb eingehängt. Die Kräuter und Harze werden auf das Sieb gegeben, nachdem die Kerze angezündet wurde. Ganz subtil löst sich quasi sofort der „Geist der Pflanze“ vom Körperlichen. Es räuchert sofort und ist direkt einsatzbar – ohne Wartezeit. Mit einem Federfächer oder einer Feder wird der Rauch über die Steine gefächert.

Reinigung mit Klang

Dafür legst du den Stein auf ein Tuch in die Klangschale hinein. Dann schlägst du die Klangschale an bzw. reibst sie an. Der Stein wird durch die Schwingungen gereinigt.


Um Schale und Steine vor Schäden zu schützen, legst du ein Tuch in die Klangschale. Achte darauf, dass du keine Steine in die Klangschale legst, die bei Berührung mit anderen Steinen Schaden nehmen können, wie z.B. Fluorit oder Kristallspitzen. Diese solltest du einzeln behandeln.  

Reinigung mit Seife

Milde Natur-Waschlotionen eignen sich gut für die Reinigung von öligen Steinen, die zur Massage benutzt wurden. Hier wäscht du die Steine vorsichtig aber gründlich mit Wasser und sanfter Naturseife ab. Dann kannst du sie noch einen Moment auf Amethyst legen.


Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn Du die Steine öfter am Tag z.B. für Massagen benutzt.

Warum ich von der Reinigung mit Hämatit und Bergkristall-Mini Trommelsteinchen abrate

Von dieser Methode rate ich auf jeden Fall ab. Ich weiß, es steht in jedem Steinebuch – dazu ist es gut, einmal zu schauen, wer das zuerst geschrieben hat und welche Literatur von Erforschern oder Menschen, die Ihre Werke aus der Literatur anderer verfasst haben.

Das soll keine Wertung sein. Jeder hat ja sein Wissen von irgendwo her. Aber es gibt immer einen, der eine Behauptung zuerst aufgestellt hat – bewiesen oder nicht.


Benutzte Heilsteine mit Hämatit zu reinigen halte ich aus mehreren Gründen für unsinnig:

Es wird in der Literatur oft davon gesprochen, Steine sollten auf Hämatit „entladen“ werden. Entladen kann ich jedoch viel einfacher unter fließendem Wasser, wie bereits beschrieben.

Vorsicht bei Kugelketten und Ringen. Sie bestehen heute oft nicht mehr aus natürlichem Hämatit, sondern sind synthetisch hergestellter Hämatin. Dieser hat nicht die energetischen Eigenschaften wie Hämatit.

Außerdem ist es eine Überlegung wert, wenn du Hämatit-Trommelsteinchen hast – was passiert mit Ihnen, wenn du andere Steine darauflegst?

Selbst wenn die Hämatit-Trommelsteinchen beim sogenannten „Entladen“ die Fremdenergien der anderen Steine aufnehmen – was passiert mit dem Hämatit?

Womit ist der denn aufgeladen? Ich denke, mit einem Überschuß an Fremdenergien der anderen Steine, die auf ihn gelegt werden.

Kaum jemandem ist es bewusst, dass auch der Hämatit mal gereinigt werden sollte, denn anderenfalls reflektiert der den gesamten aufgenommenen „Müll der anderen Steine“ an die aufgelegten Steine zurück. Und das will ja keiner haben.

Das heißt, ich habe die Steinschwingung unter Wasser gereinigt, lege den Stein dann auf Hämatit zum Entladen (was ein Vorgang ist, den ich für Überflüssig halte, da die Information raus muß – die Ladung ist ja nach der Wasseranwendung schon raus).

Aber das ist nur meine Meinung. Vielleicht gibt sie Anstoß zum Nachdenken, vielleicht liege ich damit aber auch falsch. Bilde dir einfach selbst Deine Meinung dazu.

Zusätzlich zur „Entladung“ auf Hämatit wird dann auch noch geschrieben, man soll die Steine anschließend auf Bergkristall-Ministeinchen wieder aufladen!

Zum Aufladen werden kleine Bergkristall-Mini-Trommelsteine gern angepriesen. Mich begeistert diese Methode nicht, denn auch hier werden Steine immer wieder benutzt.

Da es sich in der Edelstein-Heilkunde um eine Informationstherapie handelt, halte ich das aufladen an immer denselben ungereinigten Steinen nicht für sinnvoll. Aber auch das ist nur meine Meinung.

Für mich heißt das, die vom Hämatit aufgenommenen Verunreinigungen mit der Energie des Bergkristalls, der ja alles verstärkt, was da ist, noch zu vergrößern.

Klar kann Bergkristall Steine aufladen – aber doch bitte erst, wenn sie wirklich gereinigt sind – und meiner Meinung nach sind die Steine dann wieder in ihrer Ursprungskraft – warum also noch mit etwas Aufladen?


Die Methode Hämatit-Bergkristall kann ich aus vorgenannten Gründen nicht empfehlen.

Aufladen von Steinen

Um die Steine energetisch aufzuladen, können diese in Licht gelegt werden. Hier bietet sich die auf- oder untergehende Sonne oder das Licht des Mondes an. Zu beachten ist hierbei, dass jedes Licht in den unterschiedlichen Sonnen- und Mondphasen seine ganz eigene Qualität hat, und diese auch in den Stein informiert.

Welcher Stein bei welchem Licht ist sehr unterschiedlich und um „einfach mal den Stein zu reinigen“ finde ich es zu kompliziert, wenn du erst einmal schauen sollst, welcher Stein wie aufzuladen ist. Wenn du es aus dem Kopf weißt – um so besser.

Auch das Auflegen auf eine Bergkristallstufe wirkt wie das Aufladen mit Licht, also Energie.

Achtung: Steine können durch ein Zuviel an Licht beschädigt werden, mit Ausnahme von Bernstein, der kann mit Sonnenlicht gut aufgeladen werden.

Generell beschäftigt mich die Frage: Warum Heilsteine aufladen? In der Regel sorge ich in meinem Geschäft dafür, dass meine Heilsteine von bester Qualität und Güte sind. Das lasse ich mir durch das GKS-Siegel für gemmologisch kontrollierte Steinqualität vom EPI Edelstein Prüf Institut jährlich bestätigen.


Nun suchst du dir einen Stein aus, der dir zusagt. Das passiert ja nicht zufällig, sondern du greifst intuitiv zu dem Stein, der jetzt gerade zu dir passt (von seiner körperlichen und energetischen Größe).


Du wählst ihn in der Größe aus, die du vertragen kannst. Und du wählst einen Roh- oder Trommelstein aus, je nachdem, mit welcher Energie du gerade besser umgehen kannst.

Ein Rohstein mit seinen Ecken und Kanten wirkt ja doch oft kraftvoller und ursprünglicher als ein rund geschliffener Trommelstein, der seine Strahlung im Gegensatz zu Rohsteinen doch etwas harmonischer abgibt.

Aufladen an Licht

Ein Aufladen an Licht ist ja nichts anderes, als den Stein mit zusätzlicher Energie anzufüllen. Da kommt die Frage auf, ob du dieses dieses mehr an Energie denn auch vertragen kannst.


Dabei gebe ich zu bedenken, dass ein Stein, wenn er an Kristallstufen oder Licht (Sonne oder Mond) aufgeladen wird, ja

auch eine andere, wahrscheinlich kraftvolle Energie abstrahlt.


Willst du das? Kannst du das vertragen? Wenn ja, ist ja alles ok.


Aus der Erfahrung in der Ausbildungsarbeit heraus kann ich jedoch sagen, dass es nicht jedem guttut, die Steine so hoch energetisch aufzuladen.

Wenn du so viel Power nötig hättest, würdest du dir einen anderen Stein aussuchen, bzw. einen höher schwingenden.
Das soll auch nur ein Gedankenanstoß sein. Probiere aus und wähle selbst, was gut für dich ist.

Pflege der Steine

Äußerlicher Schmutz, wie Staub oder Hautfett, lassen sich durch Waschen im kalkarmen, lauwarmen Wasser entfernen. Evtl. ein sanft wirkendes Reinigungsmittel wie Neutralseife in geringer Menge in das Wasser geben.

Steine, die durch Massageanwendung ölig geworden sind, lassen sich damit besonders gut reinigen und Pflegen.

Wie oft müssen Steine gereinigt?

Alle Steine, die du trägst oder nutzt, sollten ca. etwa alle 2 Wochen bzw. nach „Gefühl“ gereinigt werden. Ich empfehle, auf den Bauch zu hören und beim ersten Gedanken an „Muß ich den Stein mal reinigen? Wann hab ich das zuletzt gemacht?“ den Stein halt zu reinigen. Warum kompliziert, wenn es auch einfache Wege gibt.

In der Regel (und bei Regeln gibt es immer Ausnahmen 😊) sollten Steine insgesamt nicht länger als 21 Tage getragen werden.


Nach 21 Tagen Tragezeit haben sich die meisten Themen erledigt oder sind aufgearbeitet. Deshalb ist es wichtig, zwischen dem Tragen verschiedener Steine mal eine „steinfreie Zeit“ von ca. 1-2 Wochen zu legen!

In dieser Zeit wird Dir bewusst, ob ein Thema sich erledigt hat oder du den Stein noch länger tragen willst. Wichtig ist jedoch immer zwischendurch, dich wieder selbst zu fühlen und in dich hinein zu spüren, was gerade dran ist.


Aufbewahrung

Steine, die du für unbegrenzte Zeit weglegen willst, kannst du einzeln in ein großes rotes oder bordeauxrotes Tuch aus Baumwolle, Samt oder Seide einwickeln. Dabei ist darauf zu achten, dass sie sich nicht berühren. Dann die Steine an einen sicheren Platz legen. Ein rotes Tuch schützt die Steine vor Energien von außen.

Ausnahmen

Bernstein kann nicht mehr energetisch gereinigt werden, wenn er stumpf geworden ist. Er ist ein Traditionsstein und bindet an die alte Familientradition an! Bernstein kann in Salzwasser gelegt und in der Sonne aufgeladen werden. Im Meer oder am Strand ist ja auch sein Auffindeort.

Gagat ist ein Stein, der bei Trauer, Abschied nehmen, zum Loslassen etc. eingesetzt wird. Er kann ebenfalls nicht gereinigt werden.

Malachit wird oft bei Benutzung stumpf – es heißt, er opfert sich auf – er kann meistens nicht mehr gereinigt werden, bzw. erhält sein Glanz nicht mehr zurück. Auch energetisch ist es spürbar, daß jetzt besser ein neuer Stein angesagt ist.

Sicher sind das noch nicht alle Ausnahmen!

Wenn Du mehr über Steine wissen und lernen möchtest, komm in meinen Basiskurs oder starte Deine Ausbildung als Edelstientherapeut/EdelsteinberaterIn bei mir.

Ich habe Deine Frage noch nicht beantwortet? Dann komm mit mir ins Gespräch, schreib mir Deine Fragen oder teile sie mir telefonisch mit.

Heilsteine kaufen ist Vertrauenssache. Deshalb schau immer genau hin, wo und in welchem Zustand du deine Edelsteine ​kaufst.

Ina Wißmann – steine@ina-wissmann.de  Telefon: 04188-44 44 536